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„Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten.“ ( August Bebel )

Unser Dorfmuseum ist ein Museum zum Anfassen. Wer uns besucht, kann mit allen Sinnen in das ländliche Leben und Arbeiten der „kleinen Leute“ im letzten Jahrhundert eintauchen. Wer zu uns kommt, erhält in unserer heimatstube aber auch einen Überblick über die „große Geschichte“ des Landes Schleswig-Holstein. 

Dreimal innerhalb von zwei Jahrzehnten war die Region im 19. Jahrhundert Schauplatz blutiger militärischer Konflikte: Während der schleswig-holsteinischen Erhebung von 1848 und während der deutsch-dänischen Kriege (1848-1851 und 1864). Der Brodersbyer Friedhof zeugt davon. Deutsche und dänische Soldaten, gefallen, liegen hier Seite an Seite.

Wer weiter recherchieren möchte, dem öffnen wir auf Anfrage unser Archiv. Viele alte Fotografien, zahlreiche Briefe und Tagebuchaufzeichnungen, alte Flurkarten und Protokolle (meist als Kopien) dokumentieren die Entwicklung des Dorfes: Geschichten über arme Kätner, Landarbeiter, wohlhabende Hufner – den Pastor, den Küster, die Dorfschule, und: die Fähre….

Wie haben die einfachen Leute in Brodersby-Goltoft gelebt?  Was haben sie von der „großen“ Geschichte mitbekommen? 

Vieles ist in der Brodersbyer Dorfchronik niedergeschrieben worden – ein 600-seitiges Werk, für das viele Bürger der Region ihre Familienarchive geöffnet haben.  Die „Chronik des Kirchspiels Brodersby“ (Husum1989) kann im Dorfmuseum käuflich erworben werden. Einige der dort enthaltenen Fotografien haben wir digitalisiert und stellen sie hier einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung.

Kontakt Heimatstube und Archiv:

Burkard Teubel
 04622/1283 

Die Heimatstube und das Bürgerarchiv sind Donnerstags von 19 – 21 Uhr geöffnet, sonst auf Anfrage.

Autor

admin@dorfmuseum-brodersby.de